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Stärker, schneller, dynamischer: Die neuen Topmodelle der Porsche-Zweisitzer

Boxster GTS und Cayman GTS

porsche ag, 2014Die stärkste und schnellste Doppelspitze der Mittelmotor-Sportler von Porsche rollt an den Start: Boxster GTS und Cayman GTS setzen mit leistungsgesteigerten Motoren und einem exzellenten PASM-Fahrwerk neue sportliche Bestwerte in ihrem Segment. Das eigenständige Bugteil und ein modifiziertes Heck, geschwärzte Bi-Xenon-Scheinwerfer – serienmäßig mit Porsche Dynamik Light System (PDLS) – und die äußeren Schriftzüge in schwarz seiden glanz signalisieren dezent aber unmissverständlich die neuen Top-Modelle. Der Name ist Programm: GTS steht bei Porsche für Gran Turismo Sport und verheißt seit dem legendären 904 Carrera GTS von 1963 außergewöhnliche Porsche-Performance. Porsche erneuert mit den neuen Zwei - sitzern sein Bekenntnis zum authentischen Sportwagen für Rundstrecke und Alltag.
Boxster GTS und Cayman GTS verbinden Top-Fahrdynamik in Porsche-typischer Spreizung mit unvermindertem Fahrkomfort und exklusiver Ausstattung. So erlaubt die Kombination von serienmäßigem PASM und Sport Chrono-Paket auf Knopfdruck den Wechsel zwischen progressiver Sportlichkeit einerseits und Langstreckenkomfort andererseits. Auf beides ist die Bereifung der Dimensionen 235/35 vorne und 265/35 hinten auf 20 Zoll großen Rädern im Carrera S-Design abgestimmt. Beide Zweisitzer haben serienmäßig Sportsitze porsche ag, 2014Plus und Lederausstattungen, die analog zu den anderen GTS-Modellen von Porsche mit Alcantara- Bestandteilen veredelt sind. 
Mit den neuen Modellen erweitert Porsche das GTS-Prinzip auf die Mittelmotor-Sportwagen. Wie Cayenne GTS und Panamera GTS sind es ausgeprägt sportliche Spitzenmodelle, die in ihrem jeweiligen Segment für herausragende Fahrdynamik stehen. Ihren Ursprung hat die Buchstabenkombination im 904 Carrera GTS, einem Rennwagen von 1963, der auch für die Straße zugelassen werden konnte. 924 GTS und 928 GTS kultivierten das Prinzip in den 1980er und 1990er Jahren. 2007 feierte es mit dem Cayenne GTS seine Wiedergeburt, das danach auch in der 911-Baureihe und im Panamera umgesetzt wurde.

Motor und Getriebe
Neue Leistungsspitze für Boxster und Cayman

Porsche setzt in den neuen GTS-Modellen die zwei leistungsstärksten Motoren ein, die je - mals für Boxster und Cayman in Serie gingen. Beide sind Sportmotoren, die sattes Dreh - moment mit hoher Leistung im oberen Drehzahlbereich verbinden. Sie lösen ein, was das Kürzel GTS verspricht: Hohe Spontanität durch direktes Ansprechen, kultivierte Drehfreu - digkeit bis zur Abregelgrenze bei 7.800/min und harmonische Kraftentfaltung über das gesamte Drehzahlband. Die Sechszylinder-Boxermotoren der neuen Top-Modelle basieren auf den 3,4-Liter-Triebwerken von Boxster S beziehungsweise Cayman S. Durch eine detailliert optimierte Abstimmung leisten sie jeweils 15 PS (11 kW) mehr. So wurde unter anderem die Steuerung der Gaswechsel über die variablen Einlassnockenwellen mit Ventilhubverstellung (VarioCam Plus) optimiert. Damit kommt der Boxster GTS auf 330 PS (243 kW) und der Cayman GTS auf 340 PS (250 kW). Auch das Nenndrehmoment steigt um jeweils zehn Newtonmeter und liegt beim Boxster GTS zwischen 4.500/min und 5.800/min und beim Cayman GTS zwischen 4.750/min und 5.800/min an – ideal für kraftvolle Ganganschlüsse beim Beschleunigen. Die Leistungs - steigerung drückt das Leistungsgewicht des Cayman GTS unter die magische Marke von vier Kilogramm pro PS (3,95 kg/PS); auch der Boxster GTS liegt mit 4,08 kg/PS dicht an dieser Grenze.
Beide Mittelmotor-Sportwagen sind serienmäßig mit dem Sport Chrono-Paket ausgestattet. Das bedeutet: In Verbindung mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe PDK und aktiver Sport Plus-Taste spurtet der Boxster GTS in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, der Cayman GTS ist nochmals eine Zehntelsekunde schneller. Als Höchstgeschwindigkeit – ermittelt mit dem serienmäßigen manuellen Sechsgang-Schalt - getriebe – passiert der neue Spitzen-Roadster als erster Boxster die 280 km/h-Marke und erreicht 281 km/h. Das Sportcoupé ist mit 285 km/h nochmals schneller. Die neuen Top- Modelle sind als erste Mittelmotor-Zweisitzer von Porsche nach der neuen Euro 6-Norm zerti - fiziert und erreichen in diesem Messverfahren einen Verbrauch mit PDK von jeweils 8,2 l/100 km gesamt (9,0 l/100 km mit Schaltgetriebe).

Serienmäßig: Sport Chrono-Paket mit dynamischen Getriebelagern

Bestandteil der konsequenten Ausrichtung von Boxster GTS und Cayman GTS auf optimale Fahrdynamik ist der serienmäßige Einsatz des Sport Chrono-Pakets. Es erweitert das ohne - hin schon weit gespannte Spektrum der Zweisitzer zwischen sportlicher Abstimmung – bei - spielsweise für die Rundstrecke – und Fahrkomfort im Alltagsbetrieb. Dafür umfasst das Paket als Besonderheit dynamische Getriebelager. Diese verändern in Abhängigkeit der je weiligen Fahrsituation ihre Steifigkeit und Dämpfung. Mit hart gestellten Lagern wird bei spielsweise beim Einlenken in eine Kurve sowie bei schnellen Wechselkurven ein Nachdrängen des Hecks minimiert. In Anlehnung an die Rennfahrzeuge, bei denen das Antriebsaggregat fest mit der Karosserie verschraubt ist, führt dies zu einem stabileren und präziseren Fahrverhalten. Beim Aktivieren der Sport Plus-Taste werden nicht nur diese Lager härter. Es wird auch das serienmäßige PASM-Fahrwerk straffer und die Sportabgasanlage entdrosselt. Bei Rückschal - tungen mit dem manuellen Schaltgetriebe wird dabei automatisch Zwischengas gegeben. Dadurch passt sich die Motordrehzahl beim schnellen Schalten noch besser an den niedri - geren Gang an. Der Fahrer kann Motorkraft oder -bremse optimal nutzen. Verfügt der Sportwagen über das optionale PDK kann der Fahrer auch die Funktion Launch Control für die bestmögliche Anfahrbeschleunigung abrufen. So vergehen für den Sprint von Null bis 100 km/h 0,2 s weniger im Vergleich zum Normalmodus. Zusätzlich aktiviert die Sport Plus-Taste die PDK-Schaltstrategie “Rennstrecke”.

Weiterentwickelte Sportabgasanlage serienmäßig

Ein weiterer serienmäßiger GTS-Baustein ist die auf den GTS optimal abgestimmte Sport - ab gasanlage. Sie bietet jetzt eine noch größere Spanne zwischen kultivierter Dämpfung einerseits und emotionalem Sound mit verringertem Gegendruck andererseits. Der Fahrer kann die Sportabgasanlage über einen Schalter oder die Sport Plus-Taste in der Mittelkonsole aktivieren. Je nach Fahrsituation steuert das Motormanagement dann die Schaltklappen. Äußeres Erkennungszeichen für die Sportabgasanlage sind bei beiden GTS-Modellen schwarz chromatierte Doppelendrohre.

Fahrwerk und Bremsen
Fahrwerk für herausragendes Handling

Die Fahrdynamik der GTS-Modelle ist außergewöhnlich. Das Zusammenspiel von Mittelmotor - konzept und Fahrwerksabstimmung sichert sowohl dem Sportcoupé als auch dem Roadster den Spitzenplatz in ihrer jeweiligen Klasse. Entscheidenden Anteil daran hat das serienmäßige adaptive Dämpfersystem PASM mit einer Tieferlegung von 10 Millimetern. Die optimal ge - regelte Dämpfung verbessert die Bodenhaftung des Fahrzeugs und sorgt für mehr Fahrsta - bilität, mehr Komfort, eine gesteigerte Performance und einen verkürzten Bremsweg. Über die PASM-Taste auf der Mittelkonsole kann der Fahrer zwischen den beiden Programmen “Normal” und “Sport” wählen. Mit Aktivieren der Sport Plus-Taste schaltet sich mit dem Sport Chrono-Paket unmittelbar der PASM-Modus “Sport” ein. Die Karosserie ist mit PASM um zehn Millimeter tiefergelegt, was ebenfalls zur Dynamiksteigerung beiträgt. Abgerundet werden die herausragenden Fahreigenschaften durch die großen 20 Zoll-Räder, deren Bereifung durch die serienmäßige Luftdruckkontrolle RDK während der Fahrt permanent überwacht wird.

Mehr Traktion, mehr Kurvendynamik: Porsche Torque Vectoring

Aufbauend auf die Fähigkeiten des PASM-Fahrwerks kann mit dem optionalen Porsche Torque Vectoring (PTV) das fahrdynamische Potenzial der beiden GTS-Zweisitzer noch weiter er - schlossen werden. PTV ist das intelligente Zusammenwirken der Hinterachs-Quersperre mit radselektiven Bremseneingriffen, einer Zusatzfunktion des Porsche Stability Management (PSM). Im Wesentlichen verbessert das PTV durch gezielte Bremseneingriffe am kurveninneren Hinterrad das Lenkverhalten, die Lenkpräzision und die Agilität des Fahrzeugs. Bereits mit dem Einschlagen der Lenkung wird dabei das Bremsmoment aktiviert. Das be - deutet: Noch mehr Kurvendynamik bereits ab dem Einlenken. Durch die Hinterachs-Quer sperre verbessert sich das Traktionsvermögen beim Herausbeschleunigen aus der Kurve deutlich. Die im PTV enthaltene mechanische Hinterachs-Quersperre besitzt wie beim Vor gänger mo - dell eine asymmetrische Sperrwirkung von 22 Prozent im Zug und 27 Prozent im Schub.

Design und Interieur
Typisch GTS: Eigenständiger Auftritt, hochwertige Ausstattung

porsche ag, 2014Ein Porsche der GTS-Kategorie ist immer eindeutig erkennbar. Die neuen GTS-Zweisitzer führen die Linie von Panamera GTS und Cayenne GTS mit eigenständigen Erkennungs merk - malen fort. Größter formaler Unterschied ist das komplett neue Bugteil mit angepasster Spoilerlippe. Die neue Front ist maßgeblich für die 30 Millimeter längere Karosserie. Sie hebt die gestreckte Linienführung der Zweisitzer weiter hervor. Auffällig sind auch die drei ver - größerten, schwarzen Lufteinlässe. Sowohl das Sportcoupé als auch der Roadster haben zusätzlich zu den beiden seitlichen Kühlern einen Wärmetauscher in der Mitte. Unterstützt wird die dynamische Frontansicht durch die abgedunkelten Bi-Xenon-Schein werfer mit serienmäßigem Porsche Dynamic Light System (PDLS). Das dynamische Kurvenlicht schwenkt das Licht der Hauptscheinwerfer abhängig von Lenkwinkel und Fahrgeschwindig - keit in die Kurve – zur Ausleuchtung enger Kurven oder beim Abbiegen. In das System inte - griert ist zudem die geschwindigkeitsabhängige Fahrlichtsteuerung. Sie adaptiert in Abhän - gigkeit von der Geschwindigkeit den Lichtkegel und die Lichtintensität für bessere Sicht. Die schwarz einfassten LED-Tagfahrlichtleuchten in den äußeren Lufteinlässen ziehen eine sehr schmale Lichtlinie und sind ebenfalls schwarz abgedunkelt. Schwarz als dominierende Kontrastfarbe findet sich auf weiteren Elementen von Boxster GTS und Cayman GTS. So ist die Dachleiste des geschlossenen Zweisitzers schwarz hoch - glänzend. Das Heck zieren abgedunkelte Heckleuchten, schwarz chromatierte Endrohre und ein schwarzes Heckunterteil in Diffusoroptik mit geschlossenen Finnen. Optional lassen sich die farblichen Umfänge noch erweitern: Das nur den neuen Top-Modellen vorbehaltene Schwarzpaket Exterieur umfasst alle Kunststoffteile wie Lufteinlässe, Spiegel fuß und Heckunterteil sowie den Schriftzug an Heck in schwarzem Hochglanzlack. Beim Boxster ist dann auch der Überrollbügel schwarz hochglänzend lackiert. Abgerundet wird der dynamische Auftritt von 20 Zoll großen Carrera S-Rädern, die auf Wunsch auch in komplett schwarz seidenglanz lieferbar sind. Als neue Option für Boxster und Cayman führen die GTS-Modelle das 911 Turbo-Rad mit 20 Zoll Durchmesser ein.

Interieur mit exklusiven Möglichkeiten zur Individualisierung

porsche ag, 2014Abgestimmt auf das Exterieur-Design präsentiert sich das Interieur von Boxster GTS und Cayman GTS mit einer schwarzen Lederausstattung. Die Mittelbahnen der serienmäßigen Sportsitze Plus bestehen aus Alcantara und unterstreichen damit den hochwertigen Eindruck. Weiterhin ist mit Alcantara veredelt: die mittlere Armauflage, der Kranz des serienmäßigen Sport Design-Lenkrades, die Schalt- oder Wählhebel sowie die Türinnenfelder und das Unter - teil der Schalttafel. Beim Cayman GTS sind zudem A-Säulen und Innenhimmel mit diesem Bezug verkleidet. Um das Interieur noch weiter zu veredeln ist der GTS-Schriftzug in schwarz auf die Kopfstützen gestickt, der Drehzahlmesser ist in schwarz mit GTS-Schriftzug gehalten und die Einstiegsleisten sind ebenfalls mit schwarzem Schriftzug verziert. Auf Wunsch gibt es auch die Zierleisten im Innenraum erstmalig in Aluminium schwarz eloxiert. Serienmäßig ist ein Sport Design-Lenkrad verbaut. Als exklusive Option bietet Porsche zwei “GTS-Pakete” mit den Kontrastfarben Karminrot und Rhodiumsilber an. Dabei sind alle Ziernähte und Stickereien bis hin zum Porsche-Schrift - zug und den Nähten der Fußmatte in der jeweiligen Farbe ausgeführt. Auch die Ränder der Sicherheitsgurte tragen den Farbton der Kontrastfarbe. Die Zierleisten haben Carbon-Optik. Grundsätzlich sind alle Interieurfarben in Volllederausstattung verfügbar. Erstmalig wird in einem Boxster/Cayman-Modell die GTS-typische Außenfarbe Karminrot angeboten.

Optionale Sportsitze für Dynamik und Langstrecke

Für GTS-Fahrer mit besonderen Ansprüchen bietet Porsche optional die adaptiven Sportsitze Plus sowie Sportschalensitze an. Die adaptiven Sportsitze Plus mit 18-Wege-Einstellung bieten zusätzlich zu den Seriensitzen die elektrische Einstellung für optimalen Seitenhalt in jeder Fahrsituation, beispielsweise von Längsposition, Sitzkissenneigung und Sitzkissentiefe. Die Sportschalensitze mit Lederbezug sind dabei sehr leicht. Sie können manuell längs ver - stellt werden und haben einen integrierten Thorax-Airbag.

Sonderausstattungen und Assistenzsysteme
GTS-Modelle führen neue Optionen ein

porsche ag, 2014Mit der Markteinführung von Boxster GTS und Cayman GTS erweitert Porsche das Angebot an Sonderausstattungen für die beiden Zweisitzer-Baureihen. Im Mittelpunkt stehen dabei die kamerabasierten Systeme: das Porsche Dynamic Light System plus (PDLS plus), der Park Assistent und die Tempolimit-Anzeige in Verbindung mit dem Porsche Communication Management (PCM). Das PDLS plus basiert auf dem in den GTS-Zweisitzern serienmäßig eingesetzten Lichtsystem und ist um eine automatische Fernlichtsteuerung erweitert. Bei der automatischen Fernlicht - steuerung erkennt eine am Innenspiegel verbaute Kamera die Lichtquellen vorausfahrender und entgegenkommender Fahrzeuge und wechselt gleitend zwischen Abblend- und Fernlicht. Eine weitere Option ist die Verkehrszeichenerkennung. Dieses Informationssystem erkennt mittels einer Kamera Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und deren Aufhebung. Es berücksichtigt auch Zusatzschilder. Weiterhin wird die Option Park Assistent vorne und hinten mit Rückfahrkamera angeboten. Die Option umfasst neben den Ultraschallsensoren in der Bug- und Heckverkleidung eine Kamera über dem hinteren Fahrzeugkennzeichen. Sie zeigt dem Fahrer auf dem PCM-Monitor beispielsweise auch den Fahrweg mit dem jeweils aktuellen Lenkeinschlag. Zusätzlich sym - bolisiert eine transparente, rechteckige Farbfläche im Bildschirm den Parkbereich des Fahr - zeugs und bietet damit eine weitere Unterstützung beim Einparken. Darüber hinaus kann die Bildausgabe der Rückfahrkamera mit der Draufsicht des Park Assistenten kombiniert werden.

Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Presse , April 2014

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